Hemd oder Hose

die Frage müssen wir echt mal stellen. Was ist den Filmproduzenten eigentlich wichtiger? Vielleicht wissen sie oft nicht welche Entscheidungen getroffen werden, durchaus verständlich, es geht schlussendlich nur um Technik und solange diese einigermaßen funktioniert und die Bilder bunt werden ist alles andere egal.

Klar, für den Herstellungsleiter, oder den Produktionsleiter sieht das immer gut aus, wenn Geld gespart wurde. Auch wenn es keine horrenden Summen sind, die man sich beim Equipment sparen kann. Ob das die richtige nachhaltige Denke ist bezweifle ich. Es gibt genug Beispiele in der Wirtschaft, bei denen am Ende der Monopolist die Preise einfach nach Belieben nach oben schrauben konnte.

So ganz blöd sind sie ja dann auch nicht, und irgendwann wollen sie auch mal richtig Kasse machen.

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der Focus berichtet

http://www.focus.de/kultur/medien/kultur-und-leben-medien-brisante-beziehungen_aid_1036489.html

interessante Frage, die hier aufgeworfen wird, bin nur nicht sicher ob den Aufsichtsräten die richtige Antwort gegeben wurde.
Die Bavaria Film (nicht ganz richtig, es ist die Bavaria Studios und Post Produktion Service GmbH) baut sich nebenbei die Firma D-Facto Motion GmbH auf, um das Geschäft der CIne Media zu bekämpfen.
Kostet dann irgendwie alles doppelt. Auf der einen Seite die notwendigen Investitionen für den Aufbau der eigenen Postproduktion, auf der anderen Seite der gnadenlose Zerfall der Cine Media AG.
Gnadenlose Wertevernichtung, und wer bezahlts? RIchtig – der Gebührenzahler.

das wäre allerdings ein absoluter Brüller

aus mehreren Ecken hab ich das nun gehört und es verschlägt mir die Sprache, wenn es stimmt, dann ist es ein Brüller, ein Burner, die beste Geschichte des Jahres.
Die Bavaria Film, bzw deren Tochterfirma Bavaria Studio & Produktionsservice, bzw dere Tochter Cine Mobil haben ja von Studio Hamburg die Studio Hamburg Filmtechnik gekauft – und womit haben sie die Rechnung beglichen?

Mit Aktien der darbenden Cine Media AG, von der viele Kenner behaupten, nächstes Jahr wird es diese nicht mehr geben.

Die Bavaria als 28% Aktionär, wesentlich mitverantwortlich für den Niedergang der Cine Media AG durch verstärkt eigene Aktivitäten mit ihrer Tochter D-Facto Motion, zahlt an Studio Hamburg mit Aktien dieser AG.

Ja sagt mal, merken die nix da oben? oder ist der Druck einfach zu groß. Ich liege am Boden und halte mir vor Lachen den Bauch, wenn diese Geschichte stimmt, dann kann man sagen: Hund sans scho.