wer hats gesagt?

beim stöbern bin ich mal wieder hängen geblieben:
„Mich hat Herr Prof. Schellhaaß ein klein wenig mit einem Grußwort provoziert, als er sagte, die Rundfunkanstalten müssten sich jetzt mal langsam beschäftigen mit Stichworten wie angemessener Finanzierung ihrer Tochtergesellschaften, Eigenwirtschaftlichkeit, struktureller Separierung etc. Da scheint mir manchmal noch ein Bild vorzuherrschen, das werfe ich niemandem vor, ich will es nur klarstellen, das der Realität in den öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten schon lange nicht mehr entspricht. Ich denke nur einmal an meine Hamburger Zeit beim NDR, da gibt es das große Studio Hamburg, an dem der NDR mit 100% Gesellschafter ist. Selbstverständlich haben wir dort schon damals all dies beachtet, ohne EU, auch ohne die Rechnungshöfe, die da nicht reingeguckt haben. Das ist doch in unserem ureigenen Interesse. Warum haben wir denn Tochtergesellschaften? Die haben doch den Zweck strategische Optionen offen zu halten, nicht abhängig vom Markt zu werden,…..
Das zweite ist, die Tochtergesellschaften müssen wirtschaftlich sein. Es macht doch überhaupt keinen Sinn, wenn wir das nicht beachten würden. Das wäre ja gegen die eigenen Interessen. Auch Quersubventionierung wäre für uns schon ein Schaden, eine Verzerrung von Ergebnissen….“

Bravo Herr Marmor, weiter so – und lassen Sie den Reden auch Taten folgen..
Quelle: Die Finanzierung des öffentlich rechtlichen Rundfunks: aktuelle Debatten / Manfred Kops

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