Ziemlich ahnungslos

die Billigbranche Fernsehen titelt die neue Osnabrücker Zeitung am 19.2.2014, und bezieht sich dabei auf die Podiumsdiskussion der Deutschen Akademie für Fernsehen mit dem geschätzten ARD Vorsitzenden Lutz Marmor. Mit ziemlich ahnungslos meint sie die KEF, sowie die Rundfunkräte. Diese streichen ihr Sitzungsgeld ein und nicken Entscheidungen ab. Dass die Sender und deren Verantwortlichen sich nicht selbst beschränken wollen erscheint logisch. Wer sägt schon gerne am eigenen Ast.
Ein Rundfunkrat kassiert pro Jahr meist zwischen 8.000 und 16.000 EUR pro Jahr. Für ein paar Sitzungen, Catering inklusive. Bisher haben wir von keinem Rundfunkrat mal einen Ansatz gehört, dass das ÖR Fernsehen sich doch mal auf das Programm und nicht auf das Drumrum konzentrieren solle. Deutschland hat den finanziell am besten ausgestatteten Rundfunk – weltweit, nur kommt das Geld weder im Programm, noch bei den Filmschaffenden und dem Programm produzierenden Mittelstand an.
Nur Reden hilft dem ganzen nicht weiter – und so interessant diese Podiumsdiskussionen auch sein mögen, es müssen Aktionen folgen, die Kontrolle besser werden – nur wie?

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