Einkaufstour Amalia Film

da ist die Gebührensenkungsdebatte noch nicht beendet, und Studio Hamburg geht schon wieder auf Einkaufstour. Unbekümmert trotz 20 Mio Defizitausgleich durch den NDR für das Jahr 2012 und nach wie vor unveröffentlichter Bilanz, es ist ja genug Geld da.
Es ist ein Jammer, eine junge, erfolgreiche – und bis vor kurzem unabhängige Produktionsfirma, jetzt im Schoß der Öffentlich Rechtlichen. Auch wenn es (erstmal) nur eine 49% Beteiligung ist – es schadet der unabhängigen Produktionslandschaft und einmal mehr werden Gebührengelder nicht fürs Programm ausgegeben. Da kommt doch der Ansatz der diversen Filmschaffenden Verbände mir ihrer Forderung 25ct fürs Programm genau zum richtigen Zeitpunkt: 25ct für weiteres Aufkaufen.

ihr seid lustig

ihr seid ja lustig, ihr Filmschaffenden:
25ct für eine Programmoffensive?

da habe ich ganz andere Ideen – summiert doch mal Verluste der öffentlich rechtlichen Tochter und Enkelfirmen, dazu noch die ausgereichten Darlehen – das alles dicht machen, Darlehen zurückfordern und schwups ist die Kasse voll. Und wenn dieses Geld ausgegeben ist, dann könnte man noch Kunst verkaufen, Gebäude verkaufen, Pensionszusagen kürzen, etwas weniger protzen, dann wisst ihr nicht mehr was ihr mit dem vielen Geld noch tun könnt.

Volkseigene Kunst

Die BRmedia GmbH (Mutterunternehmen) – im Folgenden „BRmedia“ genannt – ist zu 100 % an der unter der einheitlichen Leitung stehenden BRmedia Service GmbH, München (Tochterunternehmen), – im Folgenden „BRS“ genannt – beteiligt.
Die BRmedia ist zudem Alleingesellschafterin der BR-Senderstandort-Vermietungsagentur GmbH, München (BR-SV).
Die BRmedia GmbH steht ihren Geschäftspartnern als innovativer Ideengeber und kompetenter Berater mit einer 60jährigen Erfahrung in der Medienbranche zur Seite. Kreativ, professionell, zuverlässig, menschlich.
Schön soweit, da dürfen aber ein paar Infos nicht fehlen. Ich habe mir die Bilanz 2012 ein wenig genauer angeschaut, und bin dann an einer Stelle hängen geblieben:
BR Media Kunst
Schön – volkseigene Kunst in den Büros dieser kreativen, professionell, zuverlässigen und menschlichen Firma? Das finde ich, kann man auch erwarten, bei einem Durchschnittsjahresgehalt von knapp 80.000 EUR, welches in dieser Firma bezahlt wird. Da muten die 1.966 EUR, die jeder Aufsichtsrat für jede der 3 Sitzungen (pro Jahr 5.900 EUR) erhält, fast ärmlich an.